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Tipps und Tricks
FO BEC Stromversorgung

Das FO Modul ist mit einem BEC Regler ausgestattet, der den Empfänger und die Servos mit Strom versorgt. Der eingebaute BEC Regler ist ein sogenanter Längsregler (Linearregler). Dieser Regler hat eine elektronische Stromgebrenzung. Übersteigt die Stromaufnahme der angeschlossenen Servos den maximalen Strom des Full Option Moduls, regelt der BEC Regler ab und FO Modul startet neu.

Maßnahmen:

  1. Prüfen, ob die Servos die Endlage erreichen/blockieren

    Überprüfen Sie zunächst, ob sich die angeschlossenen Servos frei bewegen können und einfach die Endlage erreichen können. Probleme aus der Praxis: Oft ist es z.B. bei Schaltgetrieben der Fall, dass das Servo die Endlage nicht erreichen kann und dann unnötig viel Strom aufnimmt. Ähnliches gilt für Rohrückzugservos, Radaransteuerungen und Lenkungen. Entweder man begrenzt den Servoweg mechanisch so, dass er die Endlage erreichen kann, oder man sieht eine kraftbegrenzende Feder vor, so das in der Endlage nicht zu hohe Ströme fliessen. Bei Rohrwiegen sollten sie die Mechanik so ausbalancieren (z.B. mit einer Feder), dass nicht das Servo das Gewicht tragen muss.

  2. Digitalservos

    Digitalservos haben i.d.R. sehr kleine Verstellzeiten. Um diese zu erreichen, müssen sie hoch beschleunigen. Ein hohes Beschleunigungsmoment bedeutet gleichzeitig eine hohe Stromaufnahme des Servomotors. Bei Digitalservos der Standardgrösse kommt das beim Einsatz von FO Modulen nicht zu Tragen, weil die Servoausgänge in der Geschwindigkeit begrenzt sind, trotzdem kann es im Einschaltmoment zu kurzen Verfahrbefehlen kommen, die das Digitalservo so hohe Ströme aufnehmen lassen, dass die BEC in die Strombegrenzug geht.

  3. Eine weitere BEC parallel schalten

    Sie können eine weitere BEC Schaltung parallel zur FO BEC betreiben, wenn es eine lineare 5V BEC ist. Getaktete BEC (sog. SBEC / UBEC) brauchen in der Regel eine Mindestlast. Wenn diese nicht vorhanden ist, weil der lineare Regler diese Last schon trägt, kann es zu Überspannungen kommen, die die Elektronik zerstören.

  4. Getaktete BEC verwenden (für nicht vom FO gesteuerte Servos)

    Wenn die Servos nicht vom FO gesteuert werden, sondern nur vom FO BEC Regler über den Empfänger mit Energie versorgt werden, kann man alle roten Leitungen vom FO Modul trennen. Den Ausgang der SBEC steckt man dann in den Empfänger. Empfänger und Servos werden dann von dem SBEC versorgt, das FO versorgt sich aus seiner eigenen BEC.

  5. Getaktete BEC verwenden (für vom FO gesteuerte Servos)

    Wenn die Servos vom FO gesteuert werden (also in X40 bis X46 stecken), kann man den SBEC Regler auf Steckplatz X47 stecken. WICHTIG!: Wenn sie dies machen, entfernen Sie vorher die BEC Servosicherung. Damit trennen Sie die 5V der FO BEC von der positiven Versorgung der Servos, die ja dann vom SBEC übernommen wird.

  6. Servos in Großmodellen/stark beanspruchte Servos

    Es ist immer überlegenswert, ob man Servos, die viel leisten müssen, wirklich mit der geringen Spannung des Empfängerstromkreises versorgen soll. Für solche Fälle gibt es spezielle Servos mit externer Stromversorgung oder man baut ein Servo mir einer Power Servo-Elektronik auf, wie unser GFMC-PS10. In beiden Fällen wird der Motor im Servo direkt aus dem Fahrakku gespeisst und belastet damit nicht die BEC.